
Was ist Integrative Lerntherapie?
Integrative Lerntherapie für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren und Erwachsene ist ein ganzheitliches, wissenschaftlich fundiertes Förderkonzept.
Lernstörungen wie Lese-Rechtschreibschwäche (LRS), Rechenschwäche (Dyskalkulie) oder Konzentrationsprobleme werden dadurch behandelt.
integrativ
Neben Fachinhalten werden Inhalte der Pädagogik, Psychologie und Sprach- und Verhaltenstherapie kombiniert.
individuell
Jede Förderung ist auf das einzelne Kind abgestimmt.
ressourcenorientiert
Die Ressourcen des Kindes und aller Beteiligten stehen im Vordergrund. Das Kind entdeckt seine verborgenen Kräfte und überwindet seine Schwächen.
ganzheitlich
Abgesehen von der kognitiven Förderung werden auch emotionale und soziale Aspekte miteinbezogen.
systemisch
Das kindliche Umfeld wird miteinbezogen.
lösungsorientiert
In begleitenden Elterngesprächen werden die anstehenden Entwicklungsaufgaben des Kindes und der Familie thematisiert.
Was ist das Ziel der Lerntherapie?
Das Ziel der Lerntherapie ist, in einer vertrauensvollen Lernsituation mit den Stärken des Kindes seine Lernschwierigkeiten zu reduzieren.
Dabei sollen Lernblockaden abgebaut, Lernmotivation gefördert und Selbstvertrauen aufgebaut werden. Die schulische Leistungsfähigkeit kann sich dadurch erhöhen.

Wie unterscheidet sich Lerntherapie von Nachhilfe?
Integrative Lerntherapie ist mehr als Nachhilfe, da sie das Lernen langfristig als komplexen, persönlichen Vorgang versteht.
Bei der Lerntherapie werden pädagogische, psychologische und therapeutische Maßnahmen miteinander verbunden.
Die Nachhilfe ist dagegen eine kurzfristige Unterstützung, die nur die aktuellen Unterrichtsinhalte der schulischen Lehrpläne fördert und Wissenslücken schließt. Sie hat keinen ganzheitlichen Ansatz und arbeitet nur auf didaktischer Ebene.